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    USA schließen ihre Botschaft in Jemen

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    MOSKAU, 18. September (RIA Novosti). Die USA haben nach einem blutigen Anschlag ihre Botschaft in Jemen geschlossen.

    Dies teilten örtliche Medien am heutigen Donnerstag mit.

    Bei einem Anschlag auf die US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa waren am vergangenen Mittwoch nach Angaben des dortigen Innenministeriums 16 Menschen getötet worden.

    Unbekannte hatten die amerikanische Botschaft mit Panzerfäusten angegriffen und eine Autobombe gesprengt.

    Wie es heißt, handelt es sich bei den Toten um sechs jemenitische Soldaten, sechs Angreifer und vier Zivilisten. Außerdem seien bei dem Anschlag drei weitere Soldaten verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich die islamische Extremistengruppe "Islamischer Dschihad".

    Die Sicherheitskräfte des Landes nahmen bereits 25 der Tat verdächtige Personen fest.

    In diesem April war in Sanaa bereits ein Anschlag auf das Zollamt verübt worden, das sich in der Nähe der italienischen Botschaft befindet. Im selben Monat beschossen örtliche Mitglieder des Terrornetzwerks Al Qaida ein Wohnviertel in der jemenitischen Hauptstadt. Opfer gab es keine.

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