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    Terroranschläge in Afghanistan nehmen kein Ende

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    KABUL, 18. September (RIA Novosti). Laut Angaben der ISAF haben in Afghanistan Terroranschläge der Rebellen auf Soldaten in den ersten neun Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 30 Prozent zugenommen.

    Ein Soldat der Internationalen Sicherheitstruppe (ISAF) wurde am Mittwoch im Osten Afghanistans bei einem Schusswechsel mit Rebellen getötet worden.

    Dies teilte der Pressesprecher der Mission am Donnerstag mit.

    Am Mittwoch haben Rebellen den ISAF-Stützpunkt in der Provinz Ghor mit Raketen unter Beschuss genommen und dabei ein Waffenlager in Brand gesetzt. Auf dem Stützpunkt in Ghor sind litauische, estnische, lettische und georgische Soldaten stationiert.

    Laut Angaben der afghanischen Sicherheitsstrukturen haben Terroristen am Mittwoch im Landkreis Baraki Barak in der Provinz Lugar an einer Straße Sprengladungen gezündet, als eine Polizeistreife vorbeifuhr. Drei Polizisten wurden dabei verletzt.

    In der Provinz Herat erlitten fünf Polizisten beim Minenräumen Verletzungen. In der Provinz Farah wurden bei einem Angriff von Rebellen auf ein Polizeirevier zwei Taliban-Kämpfer getötet.

    In der Proinz Khost explodierte ein Wagen der Afghanischen Nationalarmee (ANA) durch eine Mine, Informationen zu Verletzten oder Toten gibt es nicht.

    In der Provinz Laghman haben Kämpfer ein Versorgungssilo der ISAF angegriffen.

    In der Provinz Helmand wurden bei einer Sonderoperation der ANA und der ISAF zwölf Taliban-Kämpfer vernichtet.

    Die Mitarbeiter der Hauptverwaltung für nationale Sicherheit haben am Mittwoch in der Provinz Kabul einen pakistanischen Staatsbürger festgenommen, der zugab, für die Durchführung von Terroranschlägen nach Afghanistan gereist zu sein. Wie es heißt, war er am Anschlag auf die französischen Soldaten beteiligt, die in der Region Sorubi von den Taliban getötet wurden.

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