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    Teheran reagiert gelassen auf angedrohte neue Sanktionen des UN-Sicherheitsrates - MEHR

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    TEHERAN, 18. September (RIA Novosti). Iran hat keine Angst vor einer neuen Resolution des UN-Sicherheitsrates, die härtere Sanktionen gegen die Islamische Republik wegen des iranischen Atomprogramms vorsieht.

    "Diese Sanktionen schaden vor allem ihren Initiatoren", sagte der iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad am heutigen Donnerstag.

    Er verwies darauf, dass Iran über eigene Technologien im kosmischen und nuklearen Bereich verfüge und die internationalen Wirtschaftssanktionen dem Land kaum schaden können.

    "Das was wir gemacht haben, werden wir auch weiter tun. Die Sanktionen haben für uns keine Bedeutung", äußerte Ahmadineschad.

    Er beteuerte wieder die Nutzung der Atomenergie für friedliche wirtschaftliche Ziele, dies würde ebenfalls in einem Bericht des Chefs der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEO), Mohammed el-Baradei, bestätigt.

    In dem Bericht heißt es, dass die Zahl der Zentrifugen für Urananreicherung seit Mai dieses Jahres vom 3300 auf 3820 gestiegen sei. Außerdem arbeite Iran an der Montage von weiteren 2000 Zentrifugen.

    Die IAEO verlangt glaubwürdige Beweise für die ausschließlich friedliche Nutzung der Atomenergie in Iran sowie Zugang zu den entsprechenden Unterlagen und einigen an dem Programm beteiligten Personen.

    Nach der Veröffentlichung des Berichtes gaben Frankreich und die USA bekannt, dass gegen Iran neue internationale Sanktionen verhängt würden, weil das Land sich den Forderungen des UN-Sicherheitsrates nicht gefügt habe.

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