11:28 15 November 2018
SNA Radio
    Politik

    Rice übergeht Massenmord an Südosseten mit Schweigen - Moskau bedauert

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Das russische Außenministerium hat Bedauern darüber geäußert, dass US-Außenministerin Condoleezza Rice in ihrer jüngsten Rede den Massenmord an den Südosseten durch die Georgier mit Schweigen übergangen und nur die Tötung einiger russischer Friedenssoldaten erwähnt hat.

    MOSKAU, 19. September (RIA Novosti). Das russische Außenministerium hat Bedauern darüber geäußert, dass US-Außenministerin Condoleezza Rice in ihrer jüngsten Rede den Massenmord an den Südosseten durch die Georgier mit Schweigen übergangen und nur die Tötung einiger russischer Friedenssoldaten erwähnt hat.

    Das geht aus einer am Freitag in Moskau veröffentlichten Stellungnahme des russischen Außenministeriums zu Rices Rede hervor, die sie am Vortag in der Washingtoner Abteilung von German Marshall Fund (GMF) gehalten hat. Die Ministerin übte heftige Kritik an Russland im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Südosetien.

    Beim Überfall auf Südossetien habe die georgische Armee "mehrere Hundert Einwohner der Republik getötet, von denen die meisten Bürger Russlands waren". "Das war ein Überfall auf Russland. Uns blieb ja nichts anderes übrig, als uns vom unseren Recht auf die Selbstverteidigung Gebrauch zu machen, in strikter Übereinstimmung mit dem Artikel 51 der UN-Charta. Wir verteidigten den höchsten Wert - das Recht auf das Leben der Einwohner des schlafenden Zchinwal sowie der russischen Friedenssoldaten, die unter Einsatz von Artillerie, Panzern und Mehrfachraketenwerfern getötet wurden", heißt es in dem Papier.

    "Verantwortungsbewusste Politiker schrecken nicht davor zurück, in ihren öffentlichen Reden Fakten anzuerkennen. Warum andere das nicht tun und lieber alles auf den Kopf stellen - das ist eine andere Frage, die höchtwahrscheinlich mit der Einschätzung eigener Projekte in der Region, mit der Geopolitik und mit der Moral selbst zusammenhängt", so das russische Außenministerium.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren