04:47 21 August 2017
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    Pakistans Innenministerium vermutet Al Qaida hinter Bombenanschlag in Islamabad

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    Das pakistanische Innenministerium hat örtliche Ableger des Terror-Netzwerks Al Qaida für den Bombenschlag auf das Luxushotel Marriott verantwortlich gemacht, bei dem am Samstag Dutzende Menschen getötet worden waren.

    MOSKAU, 21. September (RIA Novosti). Das pakistanische Innenministerium hat örtliche Ableger des Terror-Netzwerks Al Qaida für den Bombenschlag auf das Luxushotel Marriott verantwortlich gemacht, bei dem am Samstag Dutzende Menschen getötet worden waren.

    Hinter den jüngsten Terroranschlägen, darunter auch hinter dem Attentat im Marriott-Hotel stünden Rebellen aus den FATA-Gebieten (Federally Administered Tribal Area), die mit Al Qaida verbunden seien, sagte ein ranghoher Ministeriumssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Ein mit Sprengstoff beladener Lastkraftwagen war am Samstag vor das Luxushotel Marriott im Regierungsviertel von Islamabad gefahren und dort explodiert. Laut den pakistanischen Behörden wurden dabei 53 Menschen getötet und 226 weitere verletzt. Unter den Todesopfern ist der tschechische Botschafter Ivo Zdarek.

    Durch die Wucht der Explosion wurde ein großer Teil der Gebäudefront zerstört. Unter den Trümmern werden weitere Opfer vermutet.