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    Mammutprogramm für Russlands Außenminister bei UN-Vollversammlung

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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird bei der 63. UN-Vollversammlung in New York rund 50 Treffen abhalten.

    MOSKAU, 22. September (RIA Novosti). Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird bei der 63. UN-Vollversammlung in New York rund 50 Treffen abhalten.

    Das teilte Vizeaußenminister Alexander Jakowenko in einem am Montag in der "Rossijskaja Gaseta" veröffentlichten Interview mit.

    "Außerdem ist eine Sitzung des Nahost-Quartetts sowie Treffen im Rahmen der Staatengruppe BRIC (Brasilien, Russland, Indien und China) und in anderen multilateralen Formaten geplant", hieß es.

    Bei der UN-Vollversammlung will Russland drei Resolutionsentwürfe einbringen, die es in Bezug auf die Gewährleistung von Frieden und Sicherheit sowie der Herstellung respektvoller Beziehungen zwischen Staaten für wichtig hält.

    Es handelt sich um "Maßnahmen zur Transparenz und zur Festigung des Vertrauens bei der Weltraumforschung", "Errungenschaften im Bereich der Informationsaufgaben und Telekommunikationen im Kontext der internationalen Sicherheit" sowie "Unzulässigkeit bestimmter Praktiken, die zur Eskalation der heutigen Formen von Rassismus, Rassendiskriminierung, Xenophobie und der damit verbundenen Intoleranz".

    Lawrows Rede in der UN-Vollversammlung ist für den 27. September geplant.

    Darauf angesprochen ob Russland eine Diskussion zur Situation in Südossetien und Abchasien initiieren wird, äußerte Jakowenko die Zuversicht, dass "die Thematik der Folgen der georgischen Aggression in dieser oder jener Form von Delegationen angeschnitten wird", obgleich dieses Thema nicht auf der Tagesordnung steht.

    Zu den Perspektiven eines Treffens von Vertretern der Weltorganisation mit den Spitzenpolitikern Südossetiens und Abchasiens zur Erörterung der Lage in dieser Region sagte der Vizeaußenminister: Wenn die Vertreter von Suchumi und Zchinwali kein US-Einreisevisum bekämen, könne eine informelle Sitzung des Sicherheitsrats in Genf zusammentreten.

    "Früher hat sich der Sicherheitsrat mehrmals außerhalb des New Yorker Hauptquartiers versammelt", sagte er. "Offenbar ist es an der Zeit, diese Praxis wieder aufzunehmen." Zugleich betonte er, dass die USA als das UN-Gastgeberland besondere Verantwortung tragen würden und die Personen, deren Teilnahme an UN-Terminen geplant ist, in das Land müssten einreisen lassen.

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