09:41 17 Juli 2018
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    Lukaschenko warnt ausländische Beobachter vor Druck auf Weißrusslands Wahlkommissionen

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    MINSK, 22. September (RIA Novosti). Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko verspricht eine „beispiellose Transparenz“ bei der Parlamentswahl am 28. September, warnt das Ausland aber vor Einflussversuchen.

    „Ungeachtet der internationalen Reaktionen wird es keinem erlaubt sein, die Lage in Weißrussland zu destabilisieren“, so Lukaschenko am Montag in Bezug auf die angekündigten Oppositionsproteste.

    Die meisten Oppositionsparteien hatten zwar die Präsidentenwahl boykottiert, wollen nun aber im Parlament landen. An ihren Sieg scheinen sie aber kaum zu glauben: Die Opposition befürchtet massive Manipulationen und will nach der Schließung der Wahllokale am 28. September auf die Straßen gehen.

    Der Präsident versichert jedoch, die Parlamentswahl werde „beispiellos transparent“ sein: „Ich mache keinen Hehl daraus: Wir sind daran interessiert, dass unser neues Parlament international anerkannt wird“.

    Er warnte das Ausland aber vor Versuchen, die Wahl zu beeinflussen: „Die Beobachter dürfen keinen Druck auf die Wahlkommissionen ausüben. In den Lokal- und Bezirkswahlkommissionen haben deren Leiter das Sagen“.

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