19:36 18 Oktober 2018
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    Kreml sieht Legitimität der OSZE-Mission im Kosovo gefährdet

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    Die Ernennung des österreichischen Diplomaten Werner Almhofer zum neuen Chef der OSZE-Mission im Kosovo ist von Russland als Ignorierung der serbischen Einwände scharf kritisiert worden.

    MOSKAU, 22. September (RIA Novosti). Die Ernennung des österreichischen Diplomaten Werner Almhofer zum neuen Chef der OSZE-Mission im Kosovo ist von Russland als Ignorierung der serbischen Einwände scharf kritisiert worden.

    „Einen inakzeptablen Missionsleiter dem Empfangsland aufzudrängen, kann die Aufgabe dieser internationalen Präsenz in einer politisch sensiblen und potentiell explosiven Konfliktregion wie dem Kosovo schwer verkomplizieren“, hieß es in einem Kommentar des russischen Außenministeriums vom Montag.

    Als OSZE-Vorsitzland habe Finnland die serbischen Einwände ignoriert. Diese Entscheidung könne das Vertrauen seitens der Regierung in Belgrad und der im Kosovo lebenden Serben untergraben, die „Wiederherstellung der ethnischen Eintracht im Gebiet erschweren und somit die Legitimität der Mission ruinieren“, betonte das russische Außenministerium.

    Die Ernennung von Werner Almhofer zum neuen Chef der OSZE-Mission im Kosovo war am 18. September vom finnischen Außenminister Alexander Stubb bekannt gegeben worden.

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