15:56 21 Juli 2018
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    Meisten Mitarbeiter der EU-Beobachtermission für Georgien nehmen ihre Arbeit auf

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    MOSKAU, 22. September (RIA Novosti). Der Großteil der Vertreter der Beobachterkommission der EU trifft in den kommenden Tagen in Georgien ein.

    Das meldete die Agentur Reuters am Montag unter Hinweis auf eine Erklärung des Missionschefs Hansjörg Haber, die er bei einer Pressekonferenz in Tiflis abgab.

    Am Montag wurde bekannt, die EU sei bereit, rund 300 Beobachter nach Georgien zu entsenden und nicht 200, wie zuvor geplant gewesen war.

    Bei einer Tagung des Europarates auf Ebene der Außenminister am 15. September wurde beschlossen, bis zum 1. Oktober in den georgischen Gebieten, die an Südossetien und Abchasien angrenzen, eine aus mindestens 200 Personen bestehende Beobachtermission der EU zu stationieren. Zu den Aufgaben der Mission gehören unter anderem die Kontrolle über die Erfüllung des Plans der Staatschefs Russlands und Frankreichs, Dmitri Medwedew und Nicolas Sarkozy, sowie die Leistung humanitärer Hilfe und die Unterstützung von Flüchtlingen bei ihrer Rückkehr. Russland erklärte mehrmals, dass die internationalen Beobachter nicht in Südossetien und Abchasien, sondern in den angrenzenden georgischen Gebieten stationiert würden. Das Mandat für die Beobachtermission der EU wurde für einen Zeitraum von einem Jahr erteilt, es beginnt am 1. Oktober und geht bis 20. September des kommenden Jahres.

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