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    Südossetien-Krieg: Medienfront des Westens gescheitert

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    MOSKAU, 06. Oktober (RIA Novosti). Die anti-russische Berichterstattung westlicher Medien, die sich nach Ausbruch des Südossetien-Krieges zu etablieren schien, ist gescheitert. Das sagte Michail Margelow, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (Oberhaus des russischen Parlaments).

    Die westliche Berichterstattung zum jüngsten Kaukasus-Konflikt, der am 8. August nach dem Überfall Georgiens auf dessen abtrünnige Provinz Südossetien ausgebrochen war, sei ausgesprochen unobjektiv gewesen. Westliche Medien hätten fast ausschließlich die Sichtweise Georgiens und mitunter dessen Kriegspropaganda weiterverbreitet, sagte Margelow am Montag in einem Gespräch mit RIA Novosti.

    Diese Medienfront habe sich als "löchrig" erwiesen. "Zum Glück waren nicht alle bereit, diesen Konflikt gewissenlos als einen Konflikt zwischen Russland und Georgien darzustellen, Russland Aggression vorzuwerfen und eine Annullierung der die Anerkennung von Südossetien und Abchasien zu fordern." Davon zeuge etwa die gemäßigte Resolution der PACE zum Südossetien-Konflikt.

    In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in die nicht anerkannte Republik Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Nach südossetischen Angaben wurden dabei über 1500 Menschen getötet, mehr als 30 000 mussten nach Russland fliehen. 66 russische Friedenssoldaten in der Region wurden von den georgischen Truppen getötet.

    Daraufhin schickte Russland, das langjähriger Garant der Waffenruhe im Konflikt war, rund 10 000 Soldaten in die Region, um die georgischen Einheiten aus Südossetien zu drängen. Am 26. August erkannte Russland Südossetien sowie den anderen kaukasischen De-facto-Staat Abchasien offiziell an. Mit seinem Vorgehen zog Moskau scharfe Kritik des Westens auf sich.

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