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    UN-Generalsekretär nimmt an Verhandlungen für Kaukasus-Regelung in Genf teil

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    UNO/ NEW YORK, 08. Oktober (RIA Novosti). Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nimmt kommende Woche an den Gesprächen für die Regelung der Konflikte zwischen Georgien und Südossetien/Abchasien in Genf teil.

    Die Verhandlungen finden unter der Beteiligung der EU und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie im Rahmen von Vereinbarungen zwischen den Präsidenten Russlands und Frankreichs, Dmitri Medwedew und Nicolas Sarkozy, statt.

    Das teilte Ki Moon am Dienstag bei einem Briefing im Uno-Hauptquartier in New York mit.

    Die internationalen Verhandlungen unter Beteiligung aller interessierten Seiten sind für den 15. Oktober anberaumt.

    Am 14. Oktober soll ein Treffen zwischen Ki Moon, dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana, dem französischen Außenminister Bernard Kouchner (dessen Land den EU-Vorsitz führt) und dem amtierenden OSZE-Vorsitzenden und finnischen Außenminister Alexander Stubb stattfinden. Die Durchführung dieses Treffens hatte Kouchner zuvor verkündet.

    Ki Moon betonte zudem, er habe dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag seinen Bericht über die Tätigkeit der UN-Beobachtermission in Georgien vorgelegt, in dem er das Weltgremium aufrief, das Mandat der Mission um vier Monate zu verlängern, das am 15. Oktober endet.

    "Das gibt uns Zeit, um genaue Rahmen für die künftige Zusammenarbeit aller Seiten festzulegen (die an der Regelung für den Kaukasus beteiligt sind)", so Ki Moon.

    Am 26. August erkannte Russland die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens an.

    In der Nacht zum 8. August war die georgische Armee in Südossetien einmarschiert und hatte deren Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört. Nach südossetischen Angaben wurden dabei über 1500 Menschen getötet. Tiflis hatte auch gegen Abchasien eine solche Aktion geplant.

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