06:00 21 Januar 2018
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    Medwedew kritisiert US-Streben nach Weltherrschaft

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    Dmitri Medwedew hat den USA vorgeworfen, die Welt dominieren zu wollen und somit zum globalen Konfliktpotential beizutragen.

    EVIAN, 08. Oktober (RIA Novosti). Dmitri Medwedew hat den USA vorgeworfen, die Welt dominieren zu wollen und somit zum globalen Konfliktpotential beizutragen.

    „Das angesammelte Konfliktpotential wurzelt nach meiner Auffassung in den Ereignissen, die vor sieben Jahren geschehen sind“, so der russische Staatschef am Mittwoch bei der World Policy Conference im französischen Evian mit Blick auf die 9/11-Anschläge.

    „Wegen die Bestrebung der USA, ihre globale Dominanz zu festigen, wurde damals die historische Chance verpasst, das internationale Leben zu entideologisieren und eine wirklich demokratische Weltordnung aufzubauen“, hieß es.

    „Bei den internationalen Beziehungen geht es um aneinander geknüpfte Interessen gleichberechtigter souveräner Staaten. Wenn wir das akzeptieren, muss jede Bestrebung, zu dominieren und eigene Ziele auf Kosten anderer Staaten zu erreichen, als amoralisch betrachtet werden“, so der russische Staatschef weiter.

    Nun sei es erforderlich, dass alle Staaten auf den Krieg als Politikinstrument verzichten.