18:20 16 Dezember 2018
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    Medwedew besorgt über „Eifer“ bei Nato-Osterweiterung

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    EVIAN, 08. Oktober (RIA Novosti). Bei der World Policy Conference im französischen Evian hat Dmitri Medwedew scharfe Kritik an der Nato-Osterweiterung und dem US-Raketenschild in Europa geübt.

    „Die Nato nähert sich mit ihrer Militärinfrastruktur unseren Grenzen und zieht neue Trennlinien in Europa. Nach unserer Ansicht richten sich diese Aktivitäten gegen uns“, so der russische Staatschef am Mittwoch.

    „An unseren Grenzen werden Militärstützpunkte eingerichtet, in Polen und Tschechien Raketenabwehranlagen stationiert. Natürlich geht es um eine geringe Zahl von Raketen. Die Frage ist aber, wer das überhaupt braucht, worauf das zurückzuführen ist und warum bei dieser Entscheidung nicht einmal nach Russlands Meinung gefragt wurde“, hieß es.

    Vor diesem Hintergrund entstehe der „Eindruck, dass morgen auch der weitere Ausbau der Raketenabwehr beschlossen werden kann“.

    Obwohl der Warschauer Pakt seit vielen Jahren nicht mehr existiere, werde die Nato mit „einem besonderen Eifer“ erweitert.

    „Heute wird aktiv über den Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine diskutiert. Dieser Beitritt wird dabei als Sieg über Russland und der Verzicht darauf als Kapitulierung gegenüber Russland betrachtet“, betonte Medwedew.

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