08:42 16 Dezember 2018
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    Medwedew: Russland verlässt heute Pufferzone um Abchasien und Südossetien - MEHR

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    EVIAN (Frankreich), 08. Oktober (RIA Novosti). Die russischen Friedenstruppen werden bis Donnerstag die Sicherheitszonen um Südossetien und Abchasien verlassen.

    "Alle nötigen Entscheidungen wurden bereits getroffen und ich hoffe, dass unsere Motive allen klar sind", sagte am Mittwoch der russische Staatschef Dmitri Medwedew auf der World Policy Conference im französischen Evian.

    Laut dem Medwedew-Sarkozy-Friedensplan soll Russland seine Militärposten in Sicherheitszonen um Südossetien und Abchasien bis 10.Oktober zurückziehen.

    Medwedew zufolge betrachtet Russland die EU als Garant für Sicherheit und Stabilität in der Konfliktregion.

    "Als andere Kräfte dies (friedliche Regelung des Konfliktes) nicht wollten oder nicht erreichen konnten, wurde die EU für uns zu einem initiativen, verantwortungsvollen und pragmatischen Partner", sagte Medwedew.

    Er verwies zudem auf den jüngsten Anschlag auf das Stabsgebäude der Friedenstruppen in Zchinwali, bei dem mehrere Menschen ums Leben gekommen waren.

    "Das ist ein neues brutales Verbrechen und die Schuldigen werden bestraft", sagte Medwedew.

    Der russische Präsident äußerte jedoch die Hoffnung, dass die Tragödie im Kaukasus nun endlich vorbei sei.

    In der Nacht zum 8. August hatten georgische Truppen die abtrünnige Republik Südossetien überfallen und deren Hauptstadt Zchinwali unter schweren Beschuss genommen. Die Stadt und viele andere Orte wurden fast völlig zerstört. Dabei kamen nach südossetischen Angaben mehr als 1600 Zivilisten ums Leben.

    Erst nach der Verstärkung der russischen Friedenstruppe konnte Georgien zum Frieden gezwungen werden.

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