18:53 19 August 2017
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    Lettische Geheimdienste prüfen Terror-Verdacht gegen russischen Diplomaten

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    MOSKAU, 23. Oktober (RIA Novosti). Der lettische Außenminister Maris Riekstins kommentiert Medienbericht, laut denen ein Mitarbeiter der russischen Botschaft in Riga in einen versuchten Anschlag auf Georgiens Staatschef verwickelt sein soll.

    „Ich denke, unsere Geheimdienste prüfen das. Vorerst gibt es aber nichts, was mich zu irgendwelchen Entscheidungen veranlassen würde“, sagte Riekstins am Donnerstag dem Radiosender „Echo Moskwy“.

    Der lettische Sender TV3 hatte am Sonntag unter Berufung auf georgische Kreise berichtet, der russische Botschaftsberater in Riga, Alexander Chapilow, sei in die Planung eines Attentats auf den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili verwickelt gewesen.

    2000 bis 2004 habe Chapilow bei der russischen Botschaft in Tiflis gearbeitet und heimlich Menschen für einen Anschlag auf Saakaschwili angeworben. Das Attentat sei gescheitert, weil die Auftragsmörder bei einem Autounfall ums Leben gekommen seien, berichtete der lettische Sender.

    Die russische Botschaft in Riga hat diese Vorwürfe strikt zurückgewiesen.

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