08:41 21 August 2017
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    Religionsgipfel nach blutigen Angriffen auf Christen im Irak gefordert

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    BEIRUT, 23. Oktober (RIA Novosti). Der libanesische Parlamentschef Nabih Berri hat die Führer der moslemischen und arabischen Länder aufgerufen, für den Schutz der Christen im Irak vor Gewalt einzutreten.

    Das Schreiben des Parlamentschefs enthält den Vorschlag, in der nordirakischen Stadt Mosul eine Sitzung der Arabischen Liga auf der Ebene der Religionsminister durchzuführen. Bei diesem Treffen solle eine „Sofortinitiative für die Rettung des irakischen Volkes und seiner Zivilisation und die Wahrung seiner ethnischen und konfessionellen Vielfalt“ angenommen werden.

    Laut dem Direktor der Abteilung für Zuwanderer und Umsiedler in Mosul, Dzhavdat Ismail, haben 1840 christliche Familien beziehungsweise 11 000 Menschen die Stadt seit Oktober verlassen und sind in die nächstgelegenen Ortschaften der Provinz Najnava gezogen.

    Der Grund dafür war, dass Extremisten sie unter Androhung von Gewalt zwingen wollten, dem Islam beizutreten. Laut Angaben der irakischen Polizei wurden in diesem Monat 14 Mitglieder der christlichen Gemeinde in der Stadt umgebracht.

    Bislang ist unklar, wer hinter diesen Gewaltakten steht.

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