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    Russland kündigt IAEA-Mitwirkung bei Kontrollen in Nordkorea an

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    Das russische Außenministerium kündigt die Mitwirkung der IAEA bei Atomkontrollen in Nordkorea an und lehnt den von Pjöngjang geforderten Ausschluss Japans aus den Sechs-Parteien-Gesprächen ab.

    MOSKAU, 23. Oktober (RIA Novosti). Das russische Außenministerium kündigt die Mitwirkung der IAEA bei Atomkontrollen in Nordkorea an und lehnt den von Pjöngjang geforderten Ausschluss Japans aus den Sechs-Parteien-Gesprächen ab.

    „Experten der Länder, die an den Sechs-Parteien-Gesprächen teilnehmen, werden unter IAEA-Mitwirkung die Informationen über das nordkoreanische Atomprogramm überprüfen“, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Alexej Borodawkin am Donnerstag in einem RIA-Novosti-Interview.

    „Wir setzten uns dafür ein, dass alle Teilnehmer ihre Verpflichtungen erfüllen, damit es nicht darum geht, jemanden auszuschließen“, hieß es

    Neben Nord- und Südkorea nehmen Russland, China, Japan und die USA an den Sechs-Parteien-Gesprächen teil. Die Regierung in Pjöngjang hatte vor einigen Tagen gefordert, Japan auszuschließen, denn es weigere sich, Brennstoff für Nordkoreas konventionelle Kraftwerke als Gegenleistung für die Abschaltung der Atomreaktore zu liefern.

    „Hoffentlich werden wir alle Probleme um die Hilfslieferungen an Nordkorea im Rahmen der Sechs-Parteien-Gespräche lösen“, so Borodawkin.

    Auch Südkorea hat unterdessen Japans Ausschluss abgelehnt. „Japan soll bei der Denuklearisierung der Koranischen Halbinsel eine große Rolle spielen“, betonte Südkoreas stellvertretender Außenminister Kim Sook nach seinem jüngsten Treffen mit Borodawkin.

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