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    Belgischer Premier warnt Nato vor Isolierung Russlands

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    Belgiens Premier Yves Leterme sieht keine neuen Gründe für die Aufnahme der Ukraine in den Membership Action Plan (MAP) der Nato: Seit dem Nato-Gipfel im April habe sich die Lage kaum verändert.

    KIEW, 31. Oktober (RIA Novosti). Belgiens Premier Yves Leterme sieht keine neuen Gründe für die Aufnahme der Ukraine in den Membership Action Plan (MAP) der Nato: Seit dem Nato-Gipfel im April habe sich die Lage kaum verändert.

    „Ich glaube nicht, dass sich die Lage genug verbessert oder, genauer gesagt, genug verschlechtert hat, um die Ukraine in den MAP aufzunehmen“, sagte Leterme im Vorfeld seines Besuchs in Kiew.

    Die Aussichten auf den Nato-Beitritt der Ukraine machen am Freitag einen der Schwerpunkte seiner geplanten Gespräche mit Präsident Viktor Juschtschenko und Regierungschefin Julia Timoschenko aus.

    „Im Fall Ukraine sollten wir sehr vorsichtig sein, um das Problem in der öffentlichern Meinung sowie unter ukrainischen Spitzenpolitikern nicht auszuweiten. Wir müssen auch sehr vorsichtig sein, um Russland nicht zu provozieren“, zitierte die ukrainische Agentur UNIAN den belgischen Premier weiter.

    "Es ist für mich klar, dass wir sehr vorsichtig sein müssen, um Russland nicht zu isolieren", hieß es.

    Bei den ukrainischen Nato-Befürwortern handelt es sich hauptsachlich um Anhänger von Präsident Juschtschenko, die im Westen des Landes leben. Die meisten Menschen im Osten lehnen den Nato-Beitritt laut Umfragen ab und wollen stattdessen die Beziehungen zu Russland ausbauen.

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