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    Weltkonferenz: Auslandsrussen begrüßen Gäste aus Südossetien und Abchasien

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    MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Die Auslandsrussen haben auf ihrer Weltkonferenz in Moskau Gäste aus Südossetien und Abchasien herzlich begrüßt, deren Unabhängigkeit Russland am 26. August anerkannt hatte.

    "Wir sagen 'Herzlich Willkommen' unseren Landsleuten aus Abchasien und Südossetien, die erstmalig dem Forum als selbständige Delegationen beiwohnen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag bei der Eröffnung der Konferenz.

    Lawrow dankte den Auslandsrussen für deren Unterstützung für Moskaus Reaktion auf die georgische Aggression in Südossetien. Die Auslandsrussen unterstützten die Handlungen Russlands in Südossetien und bekundeten ihre Solidarität mit den Landsleuten in dieser Republik.

    Lawrow sprach den Landsleuten seine Anerkennung aus, die in vielen Ländern "ihre Proteststimmen gegen die georgische Aggression und gegen die Lügen um die Geschehnisse erhoben, die Mahnwachen standen, Appelle an die Regierungen richteten und Spendenaktionen für die Kinder von Zchinwali durchführten".

    In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview für die "Rossijskaja Gaseta" äußerte Lawrow, dass die Aggression Georgiens gegen Südossetien in der Nacht zum 8. August zu unzähligen Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt habe, darunter unter den russischen Bürgern.

    "Im Zusammenhang mit der geschehenen Tragödie haben wir viele Schreiben erhalten: Vom Koordinationsrat der russischen Landsleute, von Länder- und regionalen Organisationen, vom Internationalen Rat der russischen Landsleute und von einzelnen Vertretern der Diaspora", so Lawrow in seinem Interview.

    In der Nacht zum 8. August hatten georgische Truppen Kampfhandlungen in der abtrünnigen Republik Südossetien eingeleitet und deren Hauptstadt Zchinwali unter schweren Beschuss genommen. Die Stadt und viele andere Orte wurden völlig zerstört. Dabei kamen nach verschiedenen Informationen 1600 bis 2000 Zivilisten ums Leben. Tiflis plante auch eine massive Aggression gegen Abchasien.

    Um die russischen Bürger in Südossetien zu schützen, schickte Moskau zusätzliche Truppen in die Republik.

    Der russische Präsident Dmitri Medwedew unterzeichnete nach der erfolgreich abgeschlossenen Operation zur Zwangsbefriedung Georgiens am 26. August Dekrete über die Anerkennung der beiden abtrünnigen Provinzen und beauftragte das Außenministerium, Verträge über Freundschaft und gegenseitige Hilfe mit Abchasien und Südossetien zu schließen.

    Am 8. September vereinbarten Russland und die EU zusätzliche Regelungsmaßnahmen für die Situation in Georgien.