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    Russland widerspricht Pentagon: Kein Verlust von Atomwaffen - MEHR

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    MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Russlands Außenministerium hat die Behauptungen des Pentagon-Chefs Robert Gates widerlegt, laut denen beachtliche Mengen an Atomwaffen verloren gegangen bzw. gestohlen sein könnten.

    "Nicht zum ersten Mal behauptet die amerikanische Seite, beträchtliche Mengen an russischen Atomwaffen seien in den 90er Jahren verloren gegangen bzw. gestohlen worden", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Kommentar des russischen Außenministeriums. "Derartige Erfindungen entbehren jeglicher Grundlage."

    In seiner Rede in der Carnegie-Stiftung am Dienstag in Washington hatte Gates erklärt, er sei "über Zehntausende von alten Atomminen und -artilleriegeschossen besorgt", weil die Russen wahrscheinlich selbst keine Ahnung hätten, wie viel Munition es gegeben hat und wo sich diese heute befindet.

    "Trotz aller Schwierigkeiten, die unser Land Anfang der 90er Jahre zu überwinden hatte, waren die Standards bei der Gewährleistung der Sicherheit und des physischen Schutzes der russischen Kernwaffenarsenale stets auf sehr hohem Niveau", heißt es im Dokument des russischen Außenamtes.

    Es habe keine "Verluste" von Kernwaffen gegeben. "In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass in der von den Präsidenten Russlands und der USA im Februar 2005 in Bratislava angenommenen Erklärung festgehalten ist, dass der Schutz der Nuklearobjekte in Russland und den USA den heutigen Anforderungen entspricht. Angesichts der eigenen Fehler bei der Gewährleistung der Unversehrtheit der Kernwaffenarsenale hat man wohl in Washington beschlossen, dieses Dokument zu ‚vergessen'."

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