06:25 18 Februar 2018
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    Moskau protestiert gegen Sendesperre für russische TV-Sender in Ukraine

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    Die Sendesperre für russische TV-Sender in der Ukraine zeugt von "ungesunden Symptomen" in der ukrainischen Gesellschaft.

    MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Die Sendesperre für russische TV-Sender in der Ukraine zeugt von "ungesunden Symptomen" in der ukrainischen Gesellschaft.

    Wie der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin am Freitag in Moskau weiter sagte, rufe das nicht nur in Russland, sondern auch unter den ukrainischen Bürgern Besorgnis hervor.

    Der Rat für nationalen Rund- und Fernsehfunk hat den ukrainischen Kabelnetzbetreibern per Erlass vom 1. Oktober verboten, TV-Sendungen ab dem 1. November zu übertragen, die nicht ins Ukrainische übersetzt wurden.

    "Die russischsprachigen Bürger der Ukraine sind gleichberechtigte Bürger ihres Landes und haben das Recht, Russisch zu sprechen, russischsprachige Fernsehprogramme und russische Fernsehkanäle zu sehen", sagte der Diplomat.

    "Bei uns ruft das natürlich Besorgnis hervor, wir möchten, dass die ukrainische und die russische Kultur sich parallel entwickeln", sagte Karassin.

    Dem hohen Diplomaten zufolge hatte die russische Seite diese Fragen mit dem ukrainischen Außenministerium und dem Botschafter der Ukraine in Moskau bereits erörtert.

    "Wir sind dagegen, dass diese Fragen die Entwicklung der bilateralen Beziehungen verhindern", so Karassin.

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