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    Russlands Regierung verspricht sichere Löhne trotz sinkenden Öleinnahmen

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    MOSKAU, 31. Oktober (RIA Novosti). Selbst wenn die Ölpreise auf 50 und 40 Dollar sinken, will die russische Regierung die Löhne an Mitarbeiter der Haushaltsorganisationen, die Renten und alle Unterstützungsgelder termingerecht auszahlen.

    "Bei Barrelpreisen für Erdöl von 50 und 40 Dollar werden alle sozialen Verpflichtungen erfüllt werden", versicherte der russische Finanzminister Alexej Kudrin in der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) am Freitag.

    "Das ist nicht das Jahr 1998. Wir sind auf diese Situation gut vorbereitet", sagte der Finanzminister.

    Kudrin fügte an, dass das Haushaltssystem nicht alle Risiken ausgleichen kann, die in den russischen Produktionsbranchen infolge der Weltfinanzkrise entstehen. Unternehmer vergleichen die aktuelle Lage mit dem berühmten Finanzcrash in Russland von 1998.

    Nach dem August 1998 war die Transformation von globaler Tragweite, und der Schock der Rubel-Entwertung dauerte ungefähr ein halbes Jahr. Damals war in Russland die höchste Arbeitslosigkeit in seiner Geschichte zu beobachten: 13,2 Prozent. 2000 mussten über 30 Prozent der russischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben.

    Der Crash zwang Russland zur Entwicklung seiner Industrie. 2000 machte das industrielle Wachstum nach Angaben des russischen Statistikamts 11,9 Prozent aus.

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