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    Alternativen zu Obama und McCain - Die schrägsten US-Präsidentenkandidaten

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    Außer dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner John McCain sind 255 Kandidaten zur US-Präsidentschaftswahl registriert.

    WASHINGTON, 31. Oktober (RIA Novosti). Außer dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner John McCain sind 255 Kandidaten zur US-Präsidentschaftswahl registriert.

    Das geht aus einem Abschlussverzeichnis der US-Wahlkommission hervor, das RIA Novosti erhalten hat.

    Zur Präsidentschaftswahl am 4. November treten Kandidaten der Sozialistischen Partei, der Konstitutionellen Partei, der Partei des Sozialismus und der Befreiung, der Sozialistischen Arbeiterpartei, der Partei des Friedens und der Freiheit, der Partei der Reformen, der Libertarianischen Partei, der Grünen, der Amerikanischen unabhängigen Partei, der Boston Tea Party und der Partei der Alkoholprohibition an.

    Außer den Kandidaten dieser bekannten Parteien treten auch Hunderte unabhängige Kandidaten an, darunter eine ganze Reihe außergewöhnlicher Persönlichkeiten, wie Jonathon Sharkey, der gegenwärtig inhaftierte Chef der „Partei der Vampire, Hexen und Heiden“, der drohte, den amtierenden Präsidenten George W. Bush als Rache für den Tod amerikanischer Soldaten umzubringen.

    Ein weiterer Kandidat ist Frank Moore, der früher Schauspieler war und jetzt Invalide ist und der jedem Amerikaner staatliche Subventionen in Höhe von 1000 Dollar im Monat verspricht.

    Außerdem kandidiert der Chef der Partei „Nationalsozialistische Ordnung“, John Taylor Bowles, der sich in Hitler-Uniform mit Hakenkreuz ablichten ließ und den Wählern versprach, alle Einschränkungen auf den Waffenbesitz aufzuheben und alle farbigen Menschen aus den USA zu deportieren. Im Juli stellte Bowles seine Wahlkampagne nach einem Herzinfarkt ein.

    In der Wahlliste des US-Bundesstaates Colorado wurde jetzt offiziell ein Kandidat der „Pazifistischen Partei der USA“ eingetragen, der einen vollständigen Verzicht auf den Militärhaushalt verspricht und die amerikanischen Streitkräfte und die Raketenabwehr abschaffen, den amerikanischen Aufklärungsdienst verbieten will, alle Einschränkungen für eine Immigration in die USA aufheben und die Beziehungen zu Kuba normalisieren sowie ein Friedensministerium gründen will.

    Zudem kandidiert der Ingenieur und Chemiker Sal Mohamed, ein gebürtiger Ägypter, der 1977 in die USA immigrierte und in seinem Wahlprogramm verspricht, 30 Millionen US-Berater ins Ausland zu schicken, damit sie „die amerikanischen Werte auf der ganzen Welt verbreiten und die USA bei allen Völkern der Welt zur am meisten respektierten und geliebten Nation machen“.

    Die Kommission registrierte auch einen in Boston geborenen Ingenieur des Rüstungs- und Technologiekonzerns Lockeed-Martin, der in seinem Blog verkündet hatte, Bush einen Brief geschrieben zu haben, in dem er ihm mitgeteilt habe, der palästinensisch-israelische Konflikt könne durch die Gründung eines „jüdischen Staats in Deutschland“ gelöst werden.

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