18:42 20 Oktober 2018
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    Papst berät mit libanesischem Staatschef über Lage der Christen im Nahen Osten

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    Papst Benedikt XVI. und Libanons Präsident Michel Suleiman haben am Freitag bei einem Treffen im Vatikan das palästinensische Problem und die Lage der Christen im Nahen Osten erörtert, berichtet der Pressedienst des Heiligen Stuhls.

    VATIKANSTADT, 31. Oktober (RIA Novosti). Papst Benedikt XVI. und Libanons Präsident Michel Suleiman haben am Freitag bei einem Treffen im Vatikan das palästinensische Problem und die Lage der Christen im Nahen Osten erörtert, berichtet der Pressedienst des Heiligen Stuhls.

    Das 25-minütige Gespräch unter vier Augen verlief in einer herzlichen Atmosphäre. Nach der Audienz beim Papst hat der libanesische Präsident mit Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone verhandelt.

    Laut Mitteilung schätzt der Heilige Stuhl die Bemühungen des Libanon und dessen Führung hoch ein, die „die Situation auf den Weg der normalen politischen Dialektik zurückbringen wollen, wobei alle Teile des libanesischen Volkes ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten könnten“.

    Bei den Verhandlungen wurde besonderes Augenmerk auf „die delikate Situation in der Region“ gerichtet. „Es wurde der Wunsch nach möglichst baldiger Lösung des palästinensischen Problems geäußert.“ Der Vatikan sei auch auf die Bedingungen und die Probleme der Existenz der christlichen Gemeinden im Nahen Osten eingegangen, heißt es.

    Vor der Ankunft von Suleiman am Freitagmorgen im Vatikan war der Petersplatz für Besucher gesperrt worden.

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