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    Lehren aus Südossetien-Krieg: Westen sprach Russland Selbstverteidigungsrecht ab

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    Während des Konflikts in Südossetien in diesem August hat der Westen Russland de facto jedes Recht auf Selbstverteidigung abgesprochen.

    MOSKAU, 21. November (RIA Novosti). Während des Konflikts in Südossetien in diesem August hat der Westen Russland de facto jedes Recht auf Selbstverteidigung abgesprochen.

    Das sagte Ruslan Puchow, Direktor des Moskauer Zentrums für Strategie- und Technologieanalyse, am Freitag in einem Gespräch mit RIA Novosti.

    Ihm zufolge war die russische Öffentlichkeit von der vorbehaltlosen Unterstützung Georgiens durch den Westen wie auch von dessen Bereitschaft geschockt, jegliche antirussischen Aktionen bis hin zur Ermordung russischer Friedenssoldaten und Zivilisten zu rechtfertigen.

    Dies habe zu einem Aufschwung antiwestlicher Stimmungen in der russischen Öffentlichkeit unabhängig von deren politischer Gesinnung geführt, konstatierte Puchow. Auch sei die ablehnende Haltung zur militärischen Zusammenarbeit mit dem Westen, insbesondere mit den USA angewachsen.

    Der Konflikt in Georgien habe gezeigt, dass Russland nicht im Geringsten den westlichen Staaten trauen kann, wenn es um seine Sicherheit geht, sagte der Experte. "Dieser Umstand macht eine Annäherung zwischen Russland und dem Westen im militärischen Bereich unmöglich."

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