00:54 25 September 2018
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    Russisches Kriegsschiff schützt neun Frachter vor Piraten

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    Das russische Kriegsschiff "Neustraschimy" gibt derzeit am Horn von Afrika, berüchtigt für Piratenüberfälle, einem aus neun Frachtschiffen bestehenden Konvoi Geleitschutz.

    MOSKAU, 21. November (RIA Novosti). Das russische Kriegsschiff "Neustraschimy" gibt derzeit am Horn von Afrika, berüchtigt für Piratenüberfälle, einem aus neun Frachtschiffen bestehenden Konvoi Geleitschutz.

    Der russische Marinesprecher Igor Dygalo teilte RIA Novosti mit, dass dem Konvoi ein russisches Schiff, ein Schiff der Marshall- und ein Schiff der Kaiman-Inseln sowie sechs Schiffe Liberias angehörten.

    Die russische Marine werde auch weiterhin am Horn von Afrika patrouillieren, sagte Dygalo. Je nach Sicherheitslage würden sich dort ein oder mehrere Kriegsschiffe befinden.

    In diesem Jahr hat die Piraterie enorm zugenommen. Nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) gab es allein in diesem Jahr 120 Piratenüberfälle, bei denen 35 Handelsschiffe entführt und rund 600 Menschen als Geiseln genommen wurden. Gegenwärtig seien 14 Schiffe und 280 Besatzungsmitglieder in Gewalt der Seeräuber.

    Am spektakulärsten waren die Entführungen des ukrainischen Frachters Faina mit Panzern und weiteren Waffen an Bord sowie des saudiarabischen Supertankers Sirius Star, der Öl im Wert von 100 Millionen Dollar geladen hat.

    Die Regierung in Somalia, die wegen dem seit 15 Jahren andauernden Bürgerkrieg nicht in der Lage ist, den Piraten das Handwerk zu legen, stimmte dem internationalen Waffengang gegen sie zu. Vorige Woche hatte die Europäische Union beschlossen, den Kampf gegen die Piraten vor Somalia mit acht bis zehn Kriegsschiffen zu unterstützen. Die EU-Mission "Atalanta" soll in Koordinierung mit der Nato durchgeführt werden.

    Am gestrigen Donnerstag verabschiedete der Weltsicherheitsrat eine Resolution, die das Waffenembargo gegen Somalia verschärft und Sanktionen gegen die Piraten beinhaltet. Die USA brachten zudem einen eigenen Resolutionsentwurf ein, der den internationalen Waffengang gegen die Seeräuber erleichtert.

    Das russische Küstenschutzschiff Neustraschimy befindet seit Ende Oktober im Golf von Aden und hat bereits mehrere ausländische Frachtschiffe vor Piraten gerettet.

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