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    Obama will Ex-Militärs zu Sicherheitsberater und Geheimdienstchef ernennen

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    WASHINGTON, 21. November (RIA Novosti). Der neue US-Präsident Barack Obama tendiert dazu, Ex-General James L. Jones zum Berater für nationale Sicherheit und Ex-Admiral Dennis Blair zum Direktor des nationalen Geheimdienstes zu ernennen.

    Das meldete der Fernsehsender ABC unter Hinweis auf Quellen in der demokratischen Partei.

    James L. Jones ist ein ehemaliger General des US Marine Corps. Er war von 2003 bis 2006 der 13. Kommandeur des US European Command und zugleich der 14. Supreme Allied Commander Europe (SACEUR).

    Obama imponiere die Position von Jones, der öffentlich Kritik an der "Politisiertheit" des Pentagon unter Verteidigungsminister Donald Rumsfeld geübt hatte, sowie die Tatsache, dass Jones die Kommission des US-Kongresses für die Sicherheitskräfte im Irak geleitet hatte und Nahost-Sonderbeauftragter von US-Außenministerin Condoleezza Rice ist.

    Als künftiger Direktor des nationalen Geheimdienstes wird der ehemalige Admiral Dennis Blair gehandelt, der Oberbefehlshaber des U.S. Pacific Command war, teilten die Quellen mit.

    Es sei zudem bekannt, dass Blair ein Kommilitone des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton an der Oxford University gewesen sei und sich in seinem Studium auf Russlandforschungen spezialisiert habe.

    In der Vorwoche hatten die demokratischen US-Senatoren Dianne Feinstein und Russell Feingold verlautbart, Obama plane einen Wechsel in der Führung des US-Geheimdienstes.