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    Russland: Mehrheit der Russen für Verlängerung von Präsidentenamtszeit

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    MOSKAU, 21. November (RIA Novosti). 67 Prozent der russischen Bürger betrachten Änderungen der russischen Verfassung zur Präsidentenamtszeit als zulässig.

    56 Prozent von ihnen begrüßen die Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten und der Legislaturperiode der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus).

    Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts WZIOM, die am Freitag veröffentlicht wurde.

    19 Prozent betrachten die Verfassungsänderungen als unzulässig. Gegen eine Verlängerung der Präsidentenamtszeit und der Legislaturperiode der Staatsduma sprachen sich 29 Prozent der Befragten aus. 15 Prozent enthielten sich einer Antwort.

    Die Befürworter der Amtszeitverlängerungen brachten folgende Argumente: "Das gibt die Möglichkeit, die gestellten Aufgaben effektiver zu lösen" (34 Prozent), "Vier Jahre sind für die Lösung der Aufgaben zu wenig" (15 Prozent), und "Das ermöglicht die Einsparung von Staatsgeldern" (neun Prozent).

    Die Argumente der Gegner lauteten hauptsächlich: "Verfassungsänderungen sind im Prinzip unzulässig" (12 Prozent), "Vier Jahre sind genug" (elf Prozent), "Diese Änderungen haben keinen Sinn" (acht Prozent), "Der gewählte Präsident kann sich als ein schlechter Verwalter erweisen und die Hoffnungen nicht erfüllen" (fünf Prozent). Weitere vier Prozent meinten, eine sechsjährige Amtszeit könnte zu einer Stagnation in der Macht führen.

    Die meisten Befürworter der Änderungen waren Mitglieder bzw. Sympathisanten der Parteien Geeintes Russland und Gerechtes Russland sowie Einwohner mittelgroßer Städte ohne Hochschulabschluss. Die meisten Gegner kamen aus Kommunistischen Partei und aus Moskau und Sankt Petersburg.

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