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    Atomkraftwerk bei Kaliningrad: Russland wählt zwei alternative Standorte

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    Russische Experten haben zwei alternative Standorte für das künftige Baltische Atomkraftwerk ausgewählt.

    KALININGRAD, 21. November (RIA Novosti). Russische Experten haben zwei alternative Standorte für das künftige Baltische Atomkraftwerk ausgewählt.

    Das teilte der Generaldirektor des Unternehmens WNII AES, Sergej Bojarkin, am Freitag Journalisten in Kaliningrad mit. Dem künftigen Atomkraftwerk in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad (Königsberg) liege das Projekt des AKW Leningrad-2 zugrunde, sagte er.

    Im April hatten der Kaliningrader Gouverneur Georgi Boos und der Chef des staatlichen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, einen Vertrag über den Bau eines Atomkraftwerks im westlichsten Gebiet Russlands unterzeichnet.

    Die ausgewählten Standorte - Scheschupe im zentralen und Polessk im östlichen Teil des Gebiets - zeichnen sich Bojarkin zufolge durch gute meteorologische und seismologische Verhältnisse aus. "Die entdgültige Entscheidung wird nach einer detaillierten Analyse der beiden Standorte getroffen", sagte er.

    Auftraggeber für das Atomkraftwerk wird der Konzern Energoatom (früher Rosenergoatom) sein, der alle russischen AKW betreibt. Für das Projektieren des Kraftwerks ist das Unternehmen Atomenergoprojekt zuständig.

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