12:17 23 August 2017
SNA Radio
    Politik

    Raketenschild-Streit: Medwedew rechnet auf Obamas Flexibilität

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 101

    Während die heutige US-Administration bei ihren ABM-Stationierungsplänen in Europa unbeugsam zu sein scheint, sieht die Position des gewählten Präsidenten Barack Obamadazu umsichtiger aus. Das stellte Russlands Präsident Dmitri Medwedew vor Journalisten in Lima fest.

    LIMA, 24. November (RIA Novosti). Während die heutige US-Administration bei ihren ABM-Stationierungsplänen in Europa unbeugsam zu sein scheint, sieht die Position des gewählten Präsidenten Barack Obamadazu umsichtiger aus. Das stellte Russlands Präsident Dmitri Medwedew vor Journalisten in Lima fest.

    "Die Haltung der jetzigen US-Administration zu dieser Frage wirkt nicht flexibel - wir werden den Raketenschild stationieren, koste es was es wolle, die Position des gewählten Präsidenten dazu scheint aber umsichtiger zu sein", sagte der russische Staatschef.

    Die Kontakte zwischen den Präsidenten der USA und Polens und die Tatsache, dass Washington die Erklärung Polens, Barack Obama habe die ABM-Pläne bekräftigt, widerlegte, zeuge davon, dass diese Frage noch nicht ad acta gelegt worden ist.

    Außenminister Sergej Lawrow kündigte indes an, dass die russische Seite ihre Reaktion auf die US-Vorschläge zum russisch-amerikanischen Treffen zu dieser Problematik im Dezember vorbereiten werde.

    Zugleich räumte Lawrow ein, dass die von den USA unterbreiteten Vorschläge zur Überwindung der Meinungsdifferenzen hinsichtlich der Raketenschild-Stationierung in Europa wenig Neues enthalten.

    Russlands Besorgnis darüber wäre nur dann beseitigt, wenn die amerikanische Seite auf ihre Pläne zur Stationierung von ABM-Teilen in Europa verzichten würde, fügte Lawrow hinzu.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren