08:23 23 August 2017
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    Polens Außenamt: Keine bestätigten Angaben über Vorfall mit Kaczynski in Georgien

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    Polens Außenministerium verfügt nicht über bestätigte Informationen über einen Beschuss der Wagenkolonne mit dem Präsidenten Polens in Georgien. Das teilte der offizielle Sprecher des polnischen Außenministeriums mit.

    WARSCHAU, 23. November (RIA Novosti). Polens Außenministerium verfügt nicht über bestätigte Informationen über einen Beschuss der Wagenkolonne mit dem Präsidenten Polens in Georgien. Das teilte der offizielle Sprecher des polnischen Außenministeriums mit.

    Wie er weiter ausführte, hatte Georgiens Präsident Michail Saakaschwili "im letzten Augenblick" den Vorschlag gemacht, zur Grenze Südossetiens zu fahren. "Dieser Punkt war im Besuchsprogramm des polnischen Präsidenten in Georgien nicht vorgesehen", betonte der Sprecher.

    Lech Kaczynski war am Sonntag zur Teilnahme an den Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jahrestages der "Rosenrevolution" in Tiflis eingetroffen. Unmittelbar vom Flughafen reiste er zu einem Lager von Flüchtlingen, die während des Konflikts im August ihre Häuser verlassen mussten.

    "Wir haben Schüsse aus Schnellfeuerwaffen gehört, das war ungefähr 30 Meter von mir entfernt", sagte Kaczynski am Sonntagabend vor polnischen Journalisten.

    "Als die beiden Präsidenten aus ihren Autos ausstiegen, ertönten mehrere Feuerstöße", so der polnische Präsident. "Ich schaute zunächst genauer hin, um festzustellen, was vor sich geht. Dann kam ich auf Präsident Saakaschwili zu, und wir gingen weiter langsam. Danach stiegen wir in ein anderes Auto ein."

    Keine Antwort gab Kaczynski auf die Frage, wie georgische Journalisten bereits vor Ort waren, während der Beschluss über die Änderung der Route unmittelbar im Flughafen von Tiflis getroffen wurde.

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