10:56 24 August 2017
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    Rogosin: Westen glaubt nicht an Beschuss der Präsidentenkolonne in Georgien

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    Die Geschichte mit dem angeblichen Beschuss der Präsidentenkolonne an der Grenze zwischen Georgien und Südossetien wird im Westen laut dem russischen Nato-Botschafer Dmitri Rogosin nicht ernst genommen.

    MOSKAU, 24. November (RIA Novosti). Die Geschichte mit dem angeblichen Beschuss der Präsidentenkolonne an der Grenze zwischen Georgien und Südossetien wird im Westen laut dem russischen Nato-Botschafer Dmitri Rogosin nicht ernst genommen.

    "Niemand glaubt mehr an Saakaschwilis Märchen", sagte Rogosin am Montag dem Nachrichtensender "Vesti 24" . Diese Geschichte würde "seinem bereits ruinierten Ruf noch mehr schaden". "Selbst unsere amerikanischen Kollegen zucken mit den Schultern."

    Bei einem Besuch von Präsident Michail Saakaschwili und Polens Staatschef Kaczynski am Sonntag an der Grenze zu Südossetien fielen georgischen Angaben zufolge in der Nähe Schüsse. Niemand wurde verletzt. Die Regierung in Tiflis machte die russischen Truppen für den Beschuss verantwortlich. Russland wies die Vorwürfe zurück und sprach von einer Inszenierung.

    Das polnische Außenministerium erklärte unterdessen, ihm lägen keine bestätigten Informationen vor, dass an dem Vorfall russische Soldaten beteiligt gewesen wären. Außenamtssprecher Piotr Paszkowski sagte, dass der Besuch an der Grenze zu Südossetien nicht auf Kaczynskis Aufenthaltsprogramms gestanden habe. Die Reiseroute sei im letzten Moment vom georgischen Präsidenten Saakaschwili geändert worden.

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