21:21 20 August 2017
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    EU-Kommission rechnet mit näheren Angaben über Vorfall in Achalgori

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    Die Europäische Kommission rechnet mit ausführlichen Informationen über den jüngsten Zwischenfall in Achalgori, wo am Sonntag nach georgischen und polnischen Angaben die Autokolonne des georgischen Präsidenten Saakaschwili und seines Amtskollegen aus Polen, Kaczynski, beschossen worden sei.

    BRÜSSEL, 24. November (RIA Novosti). Die Europäische Kommission rechnet mit ausführlichen Informationen über den jüngsten Zwischenfall in Achalgori, wo am Sonntag nach georgischen und polnischen Angaben die Autokolonne des georgischen Präsidenten Saakaschwili und seines Amtskollegen aus Polen, Kaczynski, beschossen worden sei.

    Dies teilte die Sprecherin der EU-Exekutive, Christine Hohmann, am Montag mit.

    "Wir sind über den Zwischenfall sehr besorgt und erwarten nähere Informationen darüber", sagte die Sprecherin Journalisten in Brüssel.

    Hohmann merkte an, dass die georgische und die südossetische Seite alle Fragen im Rahmen der in Genf laufenden Gespräche über die Sicherheit im Kaukasus regeln müssten.

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete die Aussagen zu dem jüngsten Zwischenfall an der Grenze zu Südossetien als "pure Provokation".

    Laut dem Minister ist so etwas nicht zum ersten Mal vorgekommen. Die georgischen Behörden würden alles selber organisieren und dann der russischen und der südossetischen Seite die Schuld zuschieben.

    Lawrow zog hierbei einen Vergleich mit den Vorgängen vom August 2007, als Georgien einen angeblichen russischen Bombenabwurf gemeldet hatte.

    "Wenn ein Präsident zu einem Fest in die Stadt Tiflis eingeladen und dann per Auto in einen anderen Staat gefahren wird, ist das denn nicht als Provokation zu bewerten? Es wurde weder von unseren Stellungen noch von den Stellungen der südossetischen Truppen geschossen", sagte Lawrow. "Nun gibt es ausreichend Gesprächsstoff für die nächste Runde der Genfer Konsultationen", fügte er hinzu.

    Lawrow verwies darauf, dass im Mittelpunkt der Tagesordnung der Diskussionen in Genf das Problem der Sicherheit stehe, die gerade durch derartige Provokationen untergraben werde.

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