21:59 23 September 2017
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    Keine Einigung zwischen Moskau und Minsk: Sitzung des Staatsrates erneut verschoben

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    Die für den heutigen Montag geplante Sitzung des Obersten Staatsrates des russisch-weißrussischen Unionsstaates, bei dem ein gemeinsamer Verfassungsakt angenommen und die Umstellung auf ein einheitliches Zahlungsmittel beschlossen werden sollte, findet nicht statt.

    MOSKAU, 01. Dezember (RIA Novosti). Die für den heutigen Montag geplante Sitzung des Obersten Staatsrates des russisch-weißrussischen Unionsstaates, bei dem ein gemeinsamer Verfassungsakt angenommen und die Umstellung auf ein einheitliches Zahlungsmittel beschlossen werden sollte, findet nicht statt.

    Wie die Tageszeitung "Kommersant" am Montag berichtet, konnten die Seiten keine Einigung über die Entwicklung des gemeinsamen Staates erzielen. Die Sitzung sei nun auf eine unbestimmte Zeit verschoben worden.

    Verlegt wurde auch die für den Montag vorgesehene Unterzeichnung eines russisch-weißrussischen Abkommens über das gemeinsame Luftabwehrsystem beider Staaten.

    Im Vorfeld der Sitzung hatte "eine der Seiten eine Reihe von wichtigen Fragen zur Erörterung vorgeschlagen, die eine zusätzliche Abstimmung und eine Verschiebung des Sitzungstermins erfordern", sagte Iwan Makuschok, Pressesekretär des Staatssekretärs des Unionsstaates.

    Ursprünglich war die Sitzung für den 3. November eingeplant worden. Eine Woche vor diesem Termin, nach einem Treffen der Präsidenten Dmitri Medwedew und Alexander Lukaschenko, teilte der Kreml-Pressedienst jedoch mit, dass die Sitzung auf Anfang Dezember verschoben wird. Ursachen dafür wurden nicht genannt.

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