12:48 26 September 2017
SNA Radio
    Politik

    Nato weist Medwedews Vorschläge zu Sicherheit in Europa nicht zurück - Mehr

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    Der NATO-Sprecher James Appaturay schließt nicht aus, dass die Außenminister der 26 Mitgliedsländer der Allianz bei ihrem Treffen am 2. und 3. Dezember in Brüssel die Vorschläge des russischen Präsidenten zu einer neuen Struktur der Sicherheit in Europa besprechen werden.

    BRÜSSEL, 1. Dezember (RIA Novosti). Der NATO-Sprecher James Appaturay schließt nicht aus, dass die Außenminister der 26 Mitgliedsländer der Allianz bei ihrem Treffen am 2. und 3. Dezember in Brüssel die Vorschläge des russischen Präsidenten zu einer neuen Struktur der Sicherheit in Europa besprechen werden.

    Die Idee des Abschlusses eines neuen Vertrages über die gesamteuropäische Sicherheit hat Dmitri Medwedew im Juni 2008 zum Ausdruck gebracht.

    Ihm zufolge kann mit Hilfe eines solchen Vertrages ein einheitliches und zuverlässiges System der allumfassenden Sicherheit geschaffen werden, das den ganzen Euro-Atlantik

    auf der Grundlage einheitlicher Spielregeln vereinigt und allgemeine Sicherheitsgarantien auf lange Sicht in einer juristisch verbindlichen Form gewährleistet.

    "Ich kann nicht ausschließen, dass sie (die Außenminister) die Ideen Medwedews erörtern werden", sagte Appaturay am Montag in Brüssel zu Journalisten.

    Dabei hob er hervor, dass dieses Thema nicht auf der Tagesordnung des Außenministertreffens stehe. Auf die Frage, was der NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer über die Vorschläge von Präsident Medwedew denke, sagte Appaturay, dass er das nicht wisse und die Vorschläge Medwedews nicht gesehen habe.

    Dem NATO-Sprecher zufolge werden die Teilnehmer des Außenministertreffens die Zukunft der Beziehungen mit Russland besprechen. In diesem Zusammenhang erwarte er ein ausführliches Gespräch.

    "Die Verbündeten halten den Dialog und die konstruktiven Beziehungen mit Russland für die europäische Sicherheit für wichtig", sagte er und betonte, dass er den Ausgang der Diskussion nicht vorwegnehmen könne.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren