21:53 26 September 2017
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    Rice: „Keine Abkürzung“ für Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine

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    Die US-Außenministerin hat Zweifel am künftigen Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine zurückgewiesen, dabei aber versichert, dass dieser Vorgang nicht künstlich beschleunigt wird.

    LONDON. 01. Dezember (RIA Novosti). Die US-Außenministerin hat Zweifel am künftigen Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine zurückgewiesen, dabei aber versichert, dass dieser Vorgang nicht künstlich beschleunigt wird.

    „Georgien und der Ukraine steht ein langer Weg bevor. Sie werden keine Abkürzung gehen“, sagte Condoleezza Rice am Montag bei einem Treffen mit ihrem britischen Amtskollegen David Miliband.

    Die unter den Nato-Mitgliedern bestehenden Differenzen zu diesem Thema seien aber nicht grundsätzlich, sondern nur „taktisch“. „Eines schönen Tages“ träten Georgien und die Ukraine zweifelsohne der Nato bei.

    „Ich sehe keine Gründe, warum Länder, die alle Forderungen erfüllt haben, sich der Allianz nicht anschließen dürfen“, betonte Rice.

    William Taylor, US-Botschafter in Kiew, hatte vor einer Woche nicht ausgeschlossen, dass Georgien und die Ukraine bei ihren Nato-Bestrebungen den so genannten Membership Action Plan (MAP) umgehen könnten.

    „Vielleicht ist dieses ganze MAP-Verfahren nicht mehr aktuell. Es ist so politisiert und kontrovers, dass man vielleicht darauf verzichten sollte“, sagte Taylor dem Radiosender „Voice of America“.

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