05:59 18 Oktober 2017
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    Castro würdigt Obamas Aufrichtigkeit, zweifelt aber an dessen Kräften

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    HAVANNA, 23. Januar (RIA Novosti). "Das kluge und edle Gesicht des ersten schwarzhäutigen US-Präsidenten wurde endlich zu einem lebendigen Symbol des amerikanischen Traums." Mit diesen Worten würdigt Kubas Revolutionsführer Fidel Castro den neuen Herrn des Weißen Hauses in Washington.

    In seinem jüngsten in Kuba veröffentlichten Artikel äußert er zugleich seine Zweifel an der Fähigkeit von Barack Obama, die vor ihm stehenden Aufgaben zu meistern.

    "Was wird er in nächster Zukunft tun, wenn sich die riesige Macht, die er in die Hände genommen hat, bei den Versuchen, die unlösbaren Widersprüche des Systems zu überwinden, als völlig nutzlos erweisen wird?" fragt er.

    Zugleich betont Castro, dass er "nicht an der Aufrichtigkeit" von Obamas Streben zweifelt, "sein Land in ein Musterbeispiel von Freiheit zu verwandeln sowie die Unabhängigkeit der anderen Staaten zu respektieren".

    Mit seinem Versprechen, "die Folterungen im Gefängnis in Guantanamo unverzüglich einzustellen", "sät er bereits Zweifel bei denen, die den Terror als einen Bestandteil der US-Außenpolitik kultivieren", fügt er hinzu.