19:13 23 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    Moskau über erhöhte Militärpräsenz Georgiens vor Abchasien und Südossetien besorgt

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    Moskau ist über die erhöhte Präsenz der georgischen Streitkräfte an den Grenzen zu Abchasien und Südossetien besorgt.

    MOSKAU, 23. Januar (RIA Novosti). Moskau ist über die erhöhte Präsenz der georgischen Streitkräfte an den Grenzen zu Abchasien und Südossetien besorgt.

    Das geht aus einer am Freitag in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor.

    Am selben Tag hatte Russlands Vizeaußenminister Grigori Karassin mit dem neuen UN-Beauftragten für Georgien, Johan Verbeke, verhandelt. Die Diplomaten tauschten ihre Meinungen zu den Perspektiven der UNO-Präsenz in der Region in Hinblick auf die bevorstehende Ausarbeitung des Entwurfs einer Resolution des Weltsicherheitsrates zu diesem Problem aus. In der Resolution sollen die Parameter und das Mandat der neuen UN-Mission in Georgien festgeschrieben werden.

    "Die russische Seite äußerte ihre ernsthafte Besorgnis über die zunehmende militärische und polizeiliche Präsenz Georgiens (an den Grenzen) sowie über anhaltende Provokationen in den Grenzregionen vor Abchasien und Südossetien. Darauf sollten die UNO und die anderen internationale Organisationen reagieren, die in der Region aktiv sind", heißt es in der Mitteilung.

    Zuvor hatte Georgien Russland Inspektionen von Militärobjekten verweigert. Bei dem Einsatz wollte Russland überprüfen, wie Georgien den so genannen Medwedew-Sarkozy-Plan vom 12. August 2008 erfüllt, nach dem die georgische Truppen zu ihren Dislozierungsorten abgezogen werden sollen. Tiflis erklärte, dass in den Beziehungen zu Russland "Umstände höherer Gewalt" eingetreten seien. Diese würden solange gelten, bis die "Okkupation georgischer Territorien, einschließlich Abchasiens und Südossetiens", beendet sei.

    Moskau reagierte darauf mit der Erklärung, dass Georgien etwas verheimlichen und deshalb russische Militärinspekteure nicht ins Land lassen wolle.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren