23:06 22 Oktober 2017
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    Wirtschaftsforum in Davos: Putin hält Eröffnungsrede

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    Russlands Premier Wladimir Putin wird zum Stargast des am Mittwoch beginnenden Wirtschaftsforums in Davos - erstmals eröffnet ein russischer Ministerpräsident dieses internationale Forum.

    MOSKAU, 28. Januar (RIA Novosti). Russlands Premier Wladimir Putin wird zum Stargast des am Mittwoch beginnenden Wirtschaftsforums in Davos - erstmals eröffnet ein russischer Ministerpräsident dieses internationale Forum.

    In seinem Diskussionsbeitrag vor 2 500 Teilnehmer aus 96 Ländern wird Russlands Premier auf die Ursachen der Krise und auf die Situation in der Weltwirtschaft eingehen, die zur Krise geführt hat, sagte Dmitri Peskow, Pressesekretär des Premiers am Mittwoch.

    "Für Herrn Putin wird das eine überaus gute Tribüne sein, um unsere Ansichten zur Entwicklung in der Welt und Russlands Position in der Gaskrise zu erläutern", führte Peskow weiter aus.

    Putin werde auch seine Ideen zur Nachkrisenzeit darlegen und auf die Notwendigkeit hinweisen, die gegenwärtige Wirtschaftssituation zu analysieren, um uns vor neuen Krisen in Zukunft zu schützen.

    Zweifellos werde er die von der russischen Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Milderung der Folgen der Krise erwähnen, so der Kreml-Beamte.

    Der Premier werde sicherlich seine Zusicherung geben, dass "Russland trotz allem ein attraktives Land für internationale Investitionen und ein Land mit einem überaus starken Wachstumspotential in der Zukunft bleibt", sagte Peskow.

    Eine Mobilisierung von Investitionen sei sicherlich eines der Ziele dieser Reise. "Der Kurs auf die Gewinnung ausländischer Investitionen wird fortgesetzt", stellte der Pressesprecher fest.

    Putin wird seine Ansprache, die rund 30 Minuten dauern wird, voraussichtlich um 18.30 Uhr (MEZ)auf Russisch vortragen.

    Darüber hinaus wird Putin an mehreren protokollarischen Terminen teilnehmen und mehrere bilaterale Treffen abhalten.

    Geplant sind Gespräche mit den Regierungschefs Chinas und Polens, mit den Präsidenten der Mongolei und Armeniens sowie eventuell mit den Ministerpräsidenten der Türkei und der Niederlande.

    Für eine Skifahrt werde leider keine Zeit sein, fügte Uschakow hinzu.