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    Raul Castro in Moskau: Abkommen über Kredite und Hilfslieferungen an Kuba geplant

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    Während des Moskau-Besuches des Vorsitzenden des Staatsrates und des Ministerrates von Kuba, Raul Castro, werden Regierungsabkommen unterzeichnet, wonach Russland der Republik Kuba einen staatlichen Kredit gewähren wird und ihr eine unentgeltliche Lebensmittelhilfe erweist, teilte ein Kreml-Sprecher am Donnerstag der RIA Novosti mit.

    MOSKAU, 29. Januar (RIA Novosti). Während des Moskau-Besuches des Vorsitzenden des Staatsrates und des Ministerrates von Kuba, Raul Castro, werden Regierungsabkommen unterzeichnet, wonach Russland der Republik Kuba einen staatlichen Kredit gewähren wird und ihr eine unentgeltliche Lebensmittelhilfe erweist, teilte ein Kreml-Sprecher am Donnerstag der RIA Novosti mit.

    Der Staatschef der Republik Kuba, Raul Castro, weilt vom 28. Januar bis 4. Februar auf Einladung von Präsident Medwedew in Russland.

    "Während des Besuchs ist die Unterzeichnung einiger bilateraler Dokumente, darunter eines Regierungsabkommens über die Gewährung eines staatlichen Kredits an Kuba, eines Abkommens über die Gewährung einer unentgeltlichen Lebensmittelhilfe an Kuba sowie eines Memorandums über gegenseitiges Verständnis in Bildung und Wissenschaft, vorgesehen", sagte der Sprecher.

    Zuvor hatte der russische Premier Wladimir Putin mitgeteilt, die Kuba von Russland gewährten Kredite in einer Höhe von 20 Millionen US-Dollar würden für den Kauf russischer Waren verwendet.

    Außerdem werde Russland an Kuba unentgeltlich 25 000 Tonnen Getreide liefern, "um der Situation mit den Lebensmitteln die Spitze zu nehmen".

    Eine russische Regierungsdelegation unter Leitung von Vizepremier Igor Setschin hatte im September zu einem Arbeitsbesuch in Kuba geweilt, um den Umfang der russischen Hilfe für Kuba nach dem Wüten des Hurrikans "Gustav" zu bestimmen.

    Laut Setschin haben die Wirbelstürme "Gustav", "Ike" und "Hanna" der Wirtschaft und der sozialen Sphäre der Republik großen Schaden zugefügt.

    Im September schickte das russische Zivilschutzministerium bereits vier Flugzeuge mit Hilfsgütern nach Kuba.

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