02:29 23 Oktober 2017
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    Tiflis nennt Bedingung für Gespräche mit Kreml über UN-Mission

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    TIFLIS/MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Die Regierung in Tiflis weigert sich, das Format einer neuen UN-Mission für das abchasische Konfliktgebiet zu erörtern, solange der Kreml Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten betrachtet.

    „Wir haben mehrmals betont, dass Georgien immer zu einem ergebnisbezogenen Dialog bereit ist. Eine nötige Voraussetzung dafür ist aber die Anerkennung der territorialen Integrität, der Souveränität und der Unabhängigkeit Georgiens durch Russland“, sagte Georgiens Vizeaußenminister David Dschalagania am Montag.

    Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin hatte jüngst in einem Interview für RIA Novosti und die „Nesawissimaja Gaseta“ erklärt, die russischen Diplomaten in New York seien zu Kontakten mit ihren georgischen Kollegen bereit, um über das neue UN-Mandat für Abchasien zu diskutieren.

    Das geltende Mandat, das eine Arbeit der UN-Beobachter sowohl im georgischen Kernland als auch in Abchasien beinhaltet, läuft am 19. Februar ab. Da der Kreml nun aber Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkennt, fordert er, den Status der Mission zu korrigieren.