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    Russland schickt erste Lieferung von Hilfsgütern nach Afghanistan

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    Russland hat mit der unentgeltlichen humanitären Lieferung von Getreide nach Afghanistan begonnen. Es handelt sich um insgesamt etwa 18 000 Tonnen.

    KABUL, 02. Februar (RIA Novosti). Russland hat mit der unentgeltlichen humanitären Lieferung von Getreide nach Afghanistan begonnen. Es handelt sich um insgesamt etwa 18 000 Tonnen. Das sagte der Pressesprecher des afghanischen Handels- und Industrieministers, Jawad Omar, am Montag zu Journalisten.

    Laut Omar „haben die Getreidelieferungen am 16. Januar begonnen. Die Güter werden zum Hafen Hairaton (an der Grenze zu Usbekistan) befördert“.

    Dem Sprecher zufolge übernehmen die Ministerien für Landwirtschaft, für Handel und für den Wiederaufbau und die Entwicklung der Dörfer die Verteilung der Hilfsgüter.

    Wie der Wirtschafts- und Handelsrat der russischen Botschaft in Afghanistan, Georgi Mischin, in einem Interview mit RIA Novosti sagte, hat Russland bereits mit der Hilfeleistung begonnen. Die Hilfsgüter hätten den Bestimmungsort noch nicht erreicht, seien aber unterwegs.

    Mischin erläuterte, dass Russland insgesamt 17 800 Tonnen Mehl nach Afghanistan schicken werde. Die erste Lieferung soll am 5. Februar am Hafen Hairaton eintreffen.

    „Nach dem Stand vom 1. Februar hat Russland für Afghanistan 72 Eisenbahnwaggons mit Weizenmehl auf den Weg geschickt. Die erste Lieferung des hochwertigen Mehls, das in Säcke abgefüllt und auf die Verteilung an die afghanische Bevölkerung vorbereitet ist - insgesamt elf Waggons - befindet sich jetzt auf usbekischem Territorium“, so Mischin.

    Ihm zufolge war der Beschluss über die humanitäre Hilfe für Afghanistan von der russischen Regierung auf Ersuchen des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai getroffen worden.

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