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    Ukrainisches Militär dementiert Beteiligung am russisch-georgischen Konflikt

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    Das ukrainische Verteidigungsministerium hat wiederholt die Informationen über die Teilnahme ukrainischer Militärs am Kaukasus-Konflikt im August 2008 zurückgewiesen, die in der am Sonntag im TV-Kanal "Rossija" ausgestrahlten Dokumentation "Eigene und Fremde" veröffentlicht wurden.

    KIEW, 03. Februar (RIA Novosti). Das ukrainische Verteidigungsministerium hat wiederholt die Informationen über die Teilnahme ukrainischer Militärs am Kaukasus-Konflikt im August 2008 zurückgewiesen, die in der am Sonntag im TV-Kanal "Rossija" ausgestrahlten Dokumentation "Eigene und Fremde" veröffentlicht wurden.

    "Der Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums ist ermächtigt zu erklären, dass die in dem Streifen angeführten Fakten nicht der Wahrheit entsprechen und nicht als Beweise für eine Teilnahme von ukrainischen Armeeangehörigen am russisch-georgischen Konflikt dienen können. Dieser Film hat einen provokatorischen Charakter und ist darauf gerichtet, den ukrainischen Staat und seine Streitkräfte vor den Augen der russischen, der ukrainischen und der ausländischen Bürger in Misskredit zu bringen."

    Das geht aus einer Presseerklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums hervor, die am Dienstag auf der Webseite des Ministeriums im vollen Wortlaut veröffentlicht wurde.

    Der von Arkadi Mamontow gedrehte Dokumentarfilm handelt von der ukrainischen Hilfe für Georgien während des Konfliktes. Das Aufnahmeteam hatte während seiner Recherche herausgefunden, dass "Georgien für den Krieg ein wohl durchdachtes System geschaffen hatte, die über einen längeren Zeitraum für Anwerbung von Fachleuten und Söldnern gedient hatte".

    Am 8. August 2008 wurde Südossetien von der georgischen Armee angegriffen, die einen Teil der südossetischen Hauptstadt Zchinwali zerstörte. Nach südossetischen Angaben wurden mehr als 1500 Zivilisten sowie zehn russische Friedenssoldaten getötet.

    Russland schickte daraufhin seine Truppen nach Südossetien und verdrängte nach viertägigen Kämpfen die georgischen Militärs aus der Region. Am 26. August wurden Südossetien und Abchasien von Russland als unabhängige Staaten anerkannt. Als Antwort darauf brach Tiflis die diplomatischen Beziehungen zu Moskau ab und erklärte die beiden Kaukasus-Republiken zu okkupierten Territorien.

    "Wir hoffen, dass die ukrainischen Bürger nach dem Anschauen des Filmes, dessen Vorführung in der demokratischen Ukraine nicht verboten ist, richtige Schlüsse daraus ziehen und sich klar darüber werden, wer wem in Wirklichkeit ‚eigen oder fremd' ist", so die Presseerklärung.

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