02:44 23 Oktober 2017
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    Erdogan: Türkei bietet sich weiter als Nahost-Vermittler an

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    ANKARA, 03. Februar (RIA Novosti). Die Türkei wird sich laut Premierminister Tayyip Erdogan auch weiterhin um eine Beilegung des Nahost-Konflikts bemühen.

    "Wir werden nicht schweigen, wenn Ungerechtigkeit herrscht", sagte Erdogan am Dienstag vor der Fraktion seiner Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) im Parlament. "Wir treten immer gegen den Tod von Kindern und Unschuldigen egal in welcher Region auf."

    Erdogan übte erneut Kritik an Israels Vorgehen im Gaza-Streifen und forderte ein Ende der Blockade, damit Hilfsgüter in diese Region transportiert werden können.

    "Wir bitten das Tor nach Gaza aufzumachen. Unsere Lkws mit Hilfe des Roten Kreuzes stehen vor dem Tor, während jenseits Menschen vor Hunger sterben", sagte Erdogan. Ihm zufolge wurden in der Türkei rund 40 Millionen Dollar Spenden für die Palästinenser gesammelt. Zudem könne die Türkei als Vermittler zwischen Israel und den Palästinensern auftreten, wenn die Konfliktparteien dies akzeptieren würden.

    Als falsch wies Erdogan Medienberichte zurück, dass er die radikal-islamische Palästinenserbewegung Hamas unterstütze. Er rief Israel erneut auf, auf unverhältnismäßige Gewalt in Gaza zu verzichten. "Ich wiederhole diese Worte morgen, wenn ich mich mit der israelischen Führung treffe."