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    Frankreich über Irans ersten Satellitenstart beunruhigt

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    PARIS, 03. Februar (RIA Novosti). Frankreich hat seine Besorgnis über den Start des ersten iranischen Satelliten ins Weltall ausgedrückt.

    "Man kommt nicht umhin, das mit den großen Sorgen wegen der möglichen Entwicklung von militärischen Atomtechnologien zu verbinden. Uns beunruhigt die große technologische Ähnlichkeit", betonte der Sprecher des französischen Außenamts am Dienstag.

    Am späten Montagabend hatte Iran mit Hilfe der Trägerrakete Safir-2 seinen ersten Satelliten namens Omid (Hoffnung) in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht.

    Das iranische Außenministerium beschwichtigte nach dem Satellitenstart, dass das Weltraumprogramm des Landes ausschließlich friedlichen Zwecken diene.

    Trotz der Beteuerungen aus Teheran stoßen die iranischen Raketen im Westen und in Russland auf große Bedenken. Nach Ansicht vieler Experten steht Iran kurz vor der Entwicklung ballistischer Langstreckenraketen.

    Die Weltgemeinschaft befürchtet, dass die Islamische Republik unter dem Deckmantel des Nuklear- und Raketenprogramms den Bau von atomaren Sprengköpfen und deren Trägermittel anstrebt.

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