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    US-Politologe: Obama hält an Raketenschild in Europa fest

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    Die neue US-Regierung unter Barack Obama wird auf die Raketenabwehr in Osteuropa kaum verzichten, dafür aber weniger auf die Nato-Osterweiterung drängen, prophezeit Andrew Kuchins vom US-Center for Strategic and International Studies.

    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Die neue US-Regierung unter Barack Obama wird auf die Raketenabwehr in Osteuropa kaum verzichten, dafür aber weniger auf die Nato-Osterweiterung drängen, prophezeit Andrew Kuchins vom US-Center for Strategic and International Studies.

    „Diejenigen in Russland, die glauben, Washington könne auf den Raketenschild verzichten, werden enttäuscht sein. Ich habe meinen Zweifel daran, dass die Regierung Obama dieses Projekt fallen lässt, obwohl sie einen Kompromiss mit Russland suchen wird“, sagte der für Russland- und Eurasien-Programm zuständige Kuchins am Freitag in Moskau.

    In Bezug auf die Nato-Beitrittsaussichten Georgiens und der Ukraine werde die neue US-Regierung eine „zurückhaltende“ Position einnehmen, denn sie werde zurzeit mit Problemen von „höherer Priorität“ konfrontiert.

    Der Regierungswechsel in Washington biete generell Möglichkeiten für eine „neue Dynamik“ im russisch-amerikanischen Verhältnis an. Bei den wichtigsten Gesprächsthemen handle es sich voraussichtlich um die Afghanistan-Regelung sowie Abrüstungs- und Sicherheitsfragen.

    „Die US-Regierung versteht, dass sich das Problem der europäischen Sicherheit ohne Russland nicht lösen lässt“, so Kuchins.

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