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    Russlands Präsident konstatiert zu hohe Zahl ungeklärter Verbrechen

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    MOSKAU, 06. Februar (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat am Freitag bemängelt, dass in Russland noch viele Verbrechen ungeklärt sind.

    "Es ist zweifellos eine Schlüsselaufgabe, mehr Verbrechen aufzuklären und die Rechte der Geschädigten zu wahren", sagte Medwedew in einer Sitzung des Kollegiums des russischen Innenministeriums.

    Nach seinen Angaben sind im Jahr 2008 in mehr als 1,5 Millionen Fällen, darunter 2300 Morde bzw. Mordversuche, die Schuldigen nicht ermittelt worden. Er forderte effektivere Ermittlungsarbeit bei der Aufklärung von Verbrechen.

    Medwedew verwies auf die Notwendigkeit, der öffentlichen Ordnung im Land möglichst viel Aufmerksamkeit zu widmen. "Zumal wir uns in einer recht schwierigen Situation befinden, denn wir stehen unter dem Einfluss der weltweiten Finanzkrise, die das Problem der Arbeitslosigkeit und einer Reihe anderer sozialer Schwierigkeiten noch mehr verschärft. In dieser Zeit tauchen naturgemäß Personen auf, die mit diesem Thema spekulieren und diese Situation nutzen wollen", erläuterte der Präsident.

    Medwedew bemerkte nachdrücklich, die Situation im Land dürfe sich nicht zuspitzen. Eine der Aufgaben des Innenministeriums bestehe in der genauen Beobachtung der Kriminalität in den Regionen, sagte Medwedew.

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