23:44 23 September 2017
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    OSZE-Sondervertreter für Berg-Karabach und Südossetien besucht Armenien

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    Göran Lennmarker, Sondervertreter der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für Berg-Karabach und Südossetien, kommt am Montag zu einem zweitägigen Besuch nach Armenien.

    JEREWAN, 09. Februar (RIA Novosti). Göran Lennmarker, Sondervertreter der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) für Berg-Karabach und Südossetien, kommt am Montag zu einem zweitägigen Besuch nach Armenien.

    Das teilte Aram Safarjan, Leiter der armenischen Parlamentsdelegation in der OSZE-Versammlung, mit.

    Ihm zufolge wird sich Lennmarker mit dem armenischen Präsidenten Sersh Sargsjan, dem Parlamentsvorsitzenden Owik Abramjan, den Mitgliedern der armenischen Delegation in der Parlamentarischen OSZE-Versammlung und Vertretern der parlamentarischen und außerparlamentarischen Opposition treffen.

    "Lennmarker wird Einblick in den aktuellen Stand der Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts nehmen. Denn er soll am 19. Februar einen Zwischenbericht darüber in einer Tagung der OSZE-Versammlung vorlegen. Danach wird die Erörterung in Form von Fragen und Antworten fortgesetzt", sagte Safarjan.

    Lennmarker hat auch die Absicht, Georgien vom 10. bis zum 12. Februar und Aserbaidschan vom 12. bis zum 14. Februar zu besuchen.

    In Aserbaidschan wird er mit Präsident Ilcham Alijew, dem Außenminister Elmar Mamedjarow und dem Vorsitzenden der Millimedschlis (Parlament) Oktai Assadow zusammentreffen.

    Der Karabach-Konflikt brach 1988 aus, als Berg-Karabach, in dem vorwiegend Armenier leben, seinen Austritt aus dem Bestand der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik bekannt gab.

    1991 proklamierte Berg-Karabach die Bildung der Republik Berg-Karabach, was zu Kampfhandlungen zwischen armenischen und aserbaidschanischen Streitkräften führte.

    Ein Waffenstillstandsabkommen trat am 12. Mai 1994 in Kraft. Im Ergebnis der Zusammenstöße verlor Aserbaidschan die Kontrolle über Berg-Karabach und sieben daran anliegende Gebiete.

    Die Verhandlungen über eine friedliche Regelung des Konflikts werden seit 1992 im Rahmen der Minsker OSZE-Gruppe geführt, deren Kovorsitzende die USA, Russland und Frankreich sind.

    Aserbaidschan besteht auf seiner territorialen Integrität und Armenien schützt die Interessen von Karabach, der jedoch an den Verhandlungen nicht teilnimmt..