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    Israel fliegt Vergeltungsangriff nach Raketenbeschuss aus Gaza-Streifen

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    Israelische Operation im Gaza-Streifen (72)
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    Die israelische Luftwaffe hat am Montag einige Ziele im Gaza-Streifen als Antwort auf jüngsten Raketenbeschuss durch palästinensische Milizen angegriffen, teilte der Armeepressedienst mit.

    TEL AVIV, 09. Februar (RIA Novosti). Die israelische Luftwaffe hat am Montag einige Ziele im Gaza-Streifen als Antwort auf jüngsten Raketenbeschuss durch palästinensische Milizen angegriffen, teilte der Armeepressedienst mit.

    Wie es hieß wurden unter anderem die Stützpunkte der Kämpfer der regierenden Hamas-Bewegung im Norden und Süden der palästinensischen Enklave bombardiert. Es gebe keine Informationen über die Opfer.

    Am Vortag feuerten palästinensische Milizen zwei selbstgebastelte Raketen vom Typ "Kassam" gegen Territorien in Südisrael ab.

    In den drei Wochen, die nach der Beendigung der israelischen Operation im Gaza-Streifen vergingen, zählten Militärs über 35 Raketen und Minen, die vom Territorium der Enklave aus abgefeuert worden waren.

    Für alle Fälle der Störung der Waffenruhe im Gaza-Streifen macht Israel einzig und allein die Hamas verantwortlich, obwohl es zugeben muss, dass die Aktivisten dieser Bewegung an dem wieder aufgenommenen Beschuss nicht teilnehmen.

    Gleichzeitig führt Israel unter ägyptischer Vermittlung einen Dialog mit der Hamas über die Bedingungen eines dauerhaften Waffenstillstandes.

    Wie die israelischen Medien berichten, habe sich in diesen Verhandlungen ein wesentlicher Fortschritt abgezeichnet.

    Seit zwei Tagen schreiben israelische und palästinensische Zeitungen darüber, dass die Seiten einer umfassenden Vereinbarung nahe seien, die es ermöglichen würde, die Blockade des Gaza-Streifens aufzuheben und den gefangen genommenen israelischen Soldaten Gilad Schalit gegen 1000 palästinensische Häftlinge auszutauschen.

    Optimistisch stimmten die gestrigen Erklärungen von gleich drei israelischen Ministern, die die Hoffnung zum Ausdruck brachten, dass Schalit, der von palästinensischen Milizen im Juni 2006 entführt worden war, wahrscheinlich noch unter der heutigen Regierung von Ehud Olmert freigelassen wird.

    Olmert selbst bezeichnete diese Meldungen als "übertrieben, schädlich und unnötig".

    "Die weitere Tätigkeit zur Freilassung Gilads wird von mir koordiniert... Das ist ein komplizierter und empfindlicher Prozess, der Vorsicht bei allen Äußerungen erfordert. Wenn die Neuigkeit für die Öffentlichkeit spruchreif wird, so werde ich sie selbst mittteilen", sagte der Premier in einer Regierungssitzung am Sonntag.

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