18:39 20 September 2017
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    Ukraine stellt keine politischen Forderungen an Montenegro für dessen WTO-Beitritt

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    KIEW, 09. Februar (RIA Novosti). Laut dem stellvertretenden ukrainischen Wirtschaftsminister Valeri Pjatnizki haben die Verhandlungen zwischen der Ukraine und Montenegro über den Beitritt dieses Balkanlandes zur WTO keinen politischen Bestandteil.

    Wie Massenmedien am Vortag unter Berufung auf die Behörden von Montenegro berichteten, hat Kiew den WTO-Beitritt dieses Landes blockiert. Es wurde die Vermutung geäußert, dass dies entweder auf die sich abzeichnende Annäherung der Ukraine an Russland oder darauf zurückzuführen sei, dass Kiew der Bitte einiger europäischer Länder nachkomme.

    Die Ukraine war am 16. Mai 2008 der WTO beigetreten.

    „Die Ukraine hat als WTO-Mitglied ihr Recht auf Verhandlungen mit einem Beitrittskandidaten in Anspruch genommen, die nur auf ökonomischer Ebene geführt werden. Die Vermutungen über einen politischen Hintergrund der Gespräche sind gegenstandslos. Keinerlei Politik - nur Handel“, wird Pjatnizki am Montag von der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN zitiert.

    Ihm zufolge hat Montenegro das diesbezügliche bilaterale Protokoll noch nicht fertig gestellt.

    Der stellvertretende Wirtschaftsminister merkte an, der Warenumsatz zwischen der Ukraine und Montenegro sei gering, aber der Umstand, dass Montenegro ein potentieller Kandidat für den Beitritt zur Europäischen Union sei, bestimme „einen ganz anderen Maßstab des Marktes“.

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